Dienstag, 15. Juli 2014

Wirtschaftlichkeit Passivhaus?

KfW Darlehen für Passivhäuser sind günster als der Durchschnittszinssatz!

Ein Passivhaus zu bauen wird immer sinnvoller. Für den Bau eines Passivhauses kann man bei der KfW ein Darlehen über 50.000,- € beantragen und das zu einem um ca. 2% günstigeren Zinssatz.

Von Passivhausgegnern wird gerne das Argument benutzt, "Passivhäuser seien zu teuer". Dieses ist aber nicht der Fall, denn bei den derzeitigen Energiepreisen und dem allgemeinen Zuschüssen der KfW kostet ein Passivhaus vom ersten Tag der Einzuges nicht 1 Cent mehr. Im Gegenteil, es gibt bereits Konstellationen, bei denen es von Anfang an sogar wirtschaftlicher ist.

Warum ist das so?

Für ein normales Standardgebäude (ca. 160 m² Wohnfläche) mit einem Wärmeschutz nach EnEV betragen die Kosten für Warmwasser und Heizung ca. 140,- €/Monat. Ein Passivhaus benötigt dagegen nur ca. 1/10, also ca. 14,- €/Monat. Das bedeutet, es können 126,- €/Monat mehr in den Abtrag eines Hauses investiert werden. Mit dieser monatlichen Ersparnis kann man ca. 25.000,- € mehr finanzieren und bezahlt somit keinen Cent mehr im Monat und das bei einem gleichzeitig höheren Objektwert! Es gilt zu beachten, dass Heizkosten im Laufe der Zeit exponential ansteigen werden! In der Zukunft wird man immer mehr monatlich für das Beheizen eines Gebäudes aufwenden müssen.

Darum ergibt es wirtschaftlich und ökologisch einen Sinn, ein Passivhaus zu bauen!

Weitere Infos:  www.passivbau.net

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