Dienstag, 15. Juli 2014

2013 war für Heizöl ein teures Jahr

Das Jahr 2013 war das zweitteuerste Jahr aller Zeiten bei den Heizölprei­sen.
Der fossile Energieträger kostete deutschlandweit durchschnittlich rund 85 Euro pro 100 Liter - nur 2012 lag er mit 91 Euro noch darüber. Nutzer einer Ölheizung zah­len heute mehr als doppelt so viel im Vergleich zu 2003. Für einen Vierpersonenhaus­halt in einem normalen Altbau bedeutet der Preisanstieg knapp 1.000 Euro mehr pro Jahr im Vergleich zu Preisen vor zehn Jahren - das hat das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg berechnet.

In den vergangenen zehn Jahren ist der Heizölpreis deutlich stärker gestiegen als der derzeit kontrovers diskutierte Strompreis. Strom kostete 2013 rund 64 Prozent mehr als 2003. Die Kostensteigerung beim Heizöl ist mit rund 120 Prozent fast doppelt so hoch. Erschwerend kommt hinzu: Für einen Durchschnittshaushalt belaufen sich die Stromkosten mittlerweile auf rund 1.100 Euro pro Jahr - dagegen schlagen die Heiz­kosten in einem durchschnittlich gut gedämmten Altbau mit 100 m² Wohnfläche mit rund 2.200 Euro ein deutlich größeres Loch in den Geldbeutel.

Schützen kann man sich nur davor, wenn der Verbrauch reduziert wird und das ohne Komforteinbußen. An dieser Stelle stellt der Passivhausstandard eine sehr gute Möglichkeit dar, den steigenden Energiekosten Herr zu werden.

(Quelle: auszugsweise baulinks.de)

Weitere Infos:  www.passivbau.net

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